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Kollektive Autorschaft in der Kunst

Mader, Rachel (Hrsg.)

Kollektive Autorschaft in der Kunst

Alternatives Handeln und Denkmodell

Series: Kunstgeschichten der Gegenwart - Volume 10

Year of Publication: 2012

Bern, Berlin, Bruxelles, Frankfurt am Main, New York, Oxford, Wien, 2012. 302 S., zahlr. Abb. und Tab.
ISBN 978-3-0343-1042-0 br.  (Softcover)
ISBN 978-3-0351-0392-2 (eBook)

Weight: 0.600 kg, 1.323 lbs

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Discipline

Book synopsis

Das Arbeiten in Kollektiven ist in der Gegenwartskunst zur Selbstverständlichkeit geworden. Werke und Projekte sind häufig Ergebnis von Verhandlungen und dem Zusammenspiel zahlreicher Akteure. Die Kunstgeschichte ist weiterhin dominiert vom Einzelkünstler und seinem Œuvre. Die Beiträge im vorliegenden Band fassen entlang von Fallstudien aus mehreren Jahrhunderten den kreativen Prozess jenseits von Geniekult und Schöpfermythen. Sie stellen Gruppenkonstellationen, Arbeitsmodelle und künstlerische Produktionen von Kollektiven oder Netzwerken detailliert vor und zeichnen Interaktion und Austausch als Teil des kreativen Schaffens nach. Die kollektive Praxis wird dabei zur Denkfigur für eine kunstwissenschaftliche Methodik, die ausgehend von aktuellen Produktionsbedingungen Kunst abseits von traditionellen Kategorisierungen als komplexes Gefüge greifbar macht.

Contents

Inhalt: Rachel Mader: Einleitung – Fabian Jonietz: Die Geburt des Programms und der Tod des Autors. Kollektive Kreativität im Palazzo Vecchio 1555-1575 – Tobias Vogt: Die Produzenten des Porte-bouteilles – Géraldine Gourbe : Dés-auteuriser disent-elles ou les protocoles performatifs du Feminist Art Program (Los Angeles) – Barbara Preisig: Der professionelle Netzwerker. On Kawaras postalische Produktions-, Distributions- und Vermarktungsformen in I Got Up, 1968-1979 – Birte Kleine-Benne: Soviel Vernetzung war nie. Kunstwissenschaftliche Überlegungen zum Grundprinzip der Konnektivität – Gesa Ziemer: Komplizenschaft. Eine kollektive Kunst- und Alltagspraxis – Samuel Vitali: Between Family Brand and Personal Ambition: Strategies and Limits of Collaboration in the Carracci Workshop – Patrick van Rossem: The Audience as an Authorial Presence in the Creative Act: Considering Authorship and the Performative Turn in the 1960s and 1970s – Federica Martini: Material and Immaterial Spaces of Collaboration: Artists-run Spaces and Collective Labour Modes – Pablo Schneider: Kollektive Verkörperung - Sinnstiftung und Kunstproduktion zu Zeiten Ludwigs XIV – Marc Munter: Irwin - Retroprinzip und Kollektivität als Programm – Marianne Wagner: The Atlas Group - Das Künstlerkollektiv als Konzept eines kollektiven Gedächtnisses – Barbara van der Meulen/Almut Rembges: Ein Picture Service an der Randzone der Schweiz. Fotografische Bilder in Zirkulation.

About the author(s)/editor(s)

Rachel Mader studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Geschichte in Basel, Bern und Genf. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Gegenwartskunst, Ambivalenz in Kunst und Kulturtheorie, Wissenschaftsgeschichte, Kunst und Politik. 2009-2013 Projektleitung «Die Organisation der Innovation – Künstlerische Praxis und Kulturpolitik im Grossbritannien der Nachkriegszeit», SNF-Projekt (Ambizione), angebunden am Institut für Gegenwartskunst der Zürcher Hochschule der Künste.

Series

Kunstgeschichten der Gegenwart. Bd. 10
Herausgegeben von Peter J. Schneemann